für mich hat "richtige"* angst immer etwas mit enge zu tun, bzw. vor allem mit menschen, die mir das "geben" wollen. wenn ich mich nicht eingeengt fühle, geht es mir deutlich besser.
wobei dieses "sich-frei-fühlen" etwas zu tun oder zu lassen durchaus etwas schwer "erkämpftes" ist.
* ist schwer zu definieren, die riemannschen grundtypen der angst sind für mich eine ganz gute erklärung für die diffuseren latenten ängste (sorgen, mein ich im folgenden nicht), ich denk bei angst schon eher an wirklich paranoide zustände.
danke für Ihre Antwort, Frau la-mamma. Ich muss zugeben, mich mit einer hieb- und stichfesten Definition von Angst noch nicht befasst zu haben, diffus und latent trifft es für mich schon sehr gut und selbstverständlich das Engegefühl, das Sie erwähnen. Das steckt ja auch schon im etymologischen Ursprung, der Beängstigung, dem ängstigen, ich finde da klingt viel von der Enge an. Und das ist traurigerweise auch das, womit sich so gut operieren lässt, von politischer Seite, indem diese Engegefühle benutzt werden, um zu begründen, wie gefährlich Kopftücher und Moscheen sind z.B., und dabei eben Ihren zweiten Punkt übersehen, dass "Sich -Frei- Fühlen" immer etwas schwer Erkämpftes ist. Was jeder für sich selbst leisten muss, aber beileibe nicht gegen den anderen.
wobei dieses "sich-frei-fühlen" etwas zu tun oder zu lassen durchaus etwas schwer "erkämpftes" ist.
* ist schwer zu definieren, die riemannschen grundtypen der angst sind für mich eine ganz gute erklärung für die diffuseren latenten ängste (sorgen, mein ich im folgenden nicht), ich denk bei angst schon eher an wirklich paranoide zustände.